The Ultimate Terrarium Care Guide

Der ultimative Leitfaden zur Terrarienpflege

Willkommen in der Welt der Terrarien – winziger Ökosysteme, die ebenso pflegeleicht wie magisch sind. Egal, ob Sie stolzer neuer Terrarienbesitzer sind oder einfach nur eine Auffrischung brauchen, dieser Leitfaden hilft Ihnen weiter. Wir verraten Ihnen alles, was Sie tun und lassen sollten, damit Ihre Miniaturwelt gedeiht.

1. Gießen: Weniger ist mehr

Erste Regel für Terrarien: Vermeiden Sie es, das Terrarium wie eine Zimmerpflanze zu gießen. Ihr geschlossenes Terrarium ist intelligent genug, um selbst Kondenswasser zu erzeugen und Wasser zu recyceln.

Wann gießen: Terrarien müssen normalerweise nur einmal im Jahr leicht besprüht werden. Ja, Sie haben richtig gelesen.

Anzeichen dafür, dass Wasser benötigt wird: Wenn die Erde trocken oder heller aussieht oder sich das Moos knusprig anfühlt, ist es Zeit für einen Wasserspritzer. Auch wenn sich im Terrarium noch Kondenswasser gebildet hat, ist es leicht zu erkennen. Es muss nicht gegossen werden.

Gießen: Verwenden Sie destilliertes Wasser, um Mineralablagerungen zu vermeiden. Besprühen Sie das Substrat vorsichtig, bis es dunkler wird, aber nicht überflutet wird.

Profi-Tipp: Lassen Sie sich nicht von Kondenswasser auf dem Glas täuschen. Manchmal kann es daran liegen, dass das Terrarium entweder in der Kälte oder in der Hitze steht (es wäre schade, wenn Sie das Terrarium in der direkten Sonne stehen lassen). Schauen Sie sich den Boden an, um zu wissen, was los ist.



2. Beleuchtung: Hell, aber indirekt

Ihr Terrarium ist tropisch eingerichtet, das heißt, es liebt helles, indirektes Licht. Hier ist der Spickzettel:

Gute Plätze: Nach Norden ausgerichtete Fenster, schattige Regale oder unter einer Terrarien-spezifischen Lampe (6000 K wirkt Wunder).

Vermeiden Sie: Direkte Sonneneinstrahlung (Sofortsauna = abgestorbene Pflanzen) oder dunkle Ecken ohne zusätzliches Licht.

Wachstumslichter: LED- oder Leuchtstofflampen sind ideal, um Ihre Pflanzen glücklich zu machen, ohne die Wärme zu erhöhen.



3. Temperatur: Kühl halten

Idealbereich: 15–24 °C (59–75 °F).

Was Sie vermeiden sollten: Gefriertemperaturen unter 17 °C oder brütende Hitze über 30 °C.

Profi-Tipp: Halten Sie es von Heizungen, Heizkörpern oder sonnigen Fensterbänken fern, um schnelle Temperaturschwankungen zu vermeiden.


4. Wartung: Schon ein bisschen hilft viel

Auch Ökosysteme brauchen etwas Pflege. Darauf sollten Sie achten:

Beschneiden: Schneiden Sie zu große Pflanzen mit einer sauberen Schere zurück, um die Landschaft sauber zu halten. Nutzen Sie das Schnittgut für neue Terrarien.

Abgestorbene Blätter: Entfernen Sie welke oder abgestorbene Blätter so schnell wie möglich, um Schimmelbildung vorzubeugen. Verwenden Sie am besten unsere Terrarien-Pinzette Duo, insbesondere wenn Sie die abgestorbenen Blätter mit den Händen nicht erreichen können.

Glasreinigung: Verwenden Sie ein feuchtes Tuch mit destilliertem Wasser, um Flecken oder Wasserflecken zu entfernen. Bei Algen mischen Sie Wasser mit einem Spritzer Essig oder Wasserstoffperoxid und schrubben Sie vorsichtig.

Schimmel: Ein wenig Myzel (weißer Flaum) ist in Ordnung, aber übermäßiger Schimmel? Öffnen Sie den Deckel für ein paar Stunden, damit alles trocknen kann.

Wir pflegen Ihr Terrarium kostenlos. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail oder eine Nachricht über unsere Website/Instagram. Terrarienpflege ist nur erforderlich, wenn die Pflanzen zu groß geworden sind und den Deckel Ihres Terrariums platzen lassen, wenn sich Schimmel gebildet hat oder die Pflanze trotz Nichtbeachtung abgestorben ist.



5. Bioaktiver Bonus: Lernen Sie Ihre kleinen Mitbewohner kennen

Viele Terrarien beherbergen Mikrofauna wie Springschwänze oder winzige Asseln. Diese Tiere sind Ihre Putzkolonne, fressen Schimmel und halten Ihr Ökosystem im Gleichgewicht. Sie sind harmlos und für die langfristige Gesundheit unerlässlich.

Wir setzen in der Regel einmal jährlich Springschwänze in unsere größeren Terrarien wie Terrarium Martin, Terrarium Irena, Terrarium Nenita, Terrarium Rose, Terrarium Jiordan, Terrarium Mauricio, Terrarium Tadeas, Terrarium Tomas Zuzana und Terrarium Sara ein. Bei einem allgemein gesunden Terrarium ist dies jedoch nicht notwendig. Die kleineren Terrarien benötigen es nicht so oft, aber wenn Sie feststellen, dass sich in Ihren kleinen Terrarien Anne oder Kyla Schimmel gebildet hat, können wir weitere Springschwänze einsetzen.



6. Häufige Probleme und Lösungen

Zu viel Kondensation: Öffnen Sie den Deckel für ein oder zwei Stunden, um überschüssige Feuchtigkeit entweichen zu lassen.

Welke Pflanzen: Überprüfen Sie die Bodenfeuchtigkeit und besprühen Sie die Pflanzen bei Bedarf leicht.

Schimmel oder Fäulnis: Betroffene Stellen entfernen und das Terrarium kurz durchlüften.

Gelbe Blätter: Wahrscheinlich ein Zeichen für zu viel Wasser oder schlechte Drainage. Lassen Sie die Blätter trocknen, bevor Sie die Pflege anpassen.

Ungewöhnliche Gerüche: Dies könnte auf Fäulnis hinweisen. Entfernen Sie abgestorbenes Material und lüften Sie kurz.


7. Dekorieren & Erweitern

Möchten Sie eine persönliche Note hinzufügen?

Kleine Dekorationen : Wir bieten eine große Auswahl an Terrariendekorationen, die Sie auf unserer Website bestellen können, um Ihre Terrarien persönlicher zu gestalten.

Neue Pflanzen: Stellen Sie sie zunächst unter Quarantäne, um sie auf Schädlinge zu untersuchen, und führen Sie sie dann vorsichtig ein.

DIY-Terrarien: Verwenden Sie Stecklinge Ihrer bestehenden Pflanzen, um völlig neue Ökosysteme zu schaffen. Einfach und kostengünstig.



8. Saisonale Anpassungen

Behalten Sie Ihr Terrarium im Auge, wenn sich die Jahreszeiten ändern:

Winter: Achten Sie darauf, dass es nicht in der Nähe von Zugluft und Wärmequellen steht.

Sommer: Bei extremer Luftfeuchtigkeit oder Hitze den Deckel kurz öffnen, um zu viel Feuchtigkeit zu vermeiden.


9. Langlebigkeit und Vermächtnis

Bei richtiger Pflege kann Ihr Terrarium Jahre oder sogar Jahrzehnte überdauern. Manche Terrarien gedeihen sogar über 50 Jahre! Betrachten Sie es als lebendiges Erbstück für zukünftige Generationen.

Dieses Terrarium könnte seinen Besitzer tatsächlich überleben | Ecoponics

Bei der Pflege eines Terrariums geht es weniger um ständige Instandhaltung als vielmehr darum, zu beobachten, zu optimieren und der Natur ihren Lauf zu lassen.

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